Als ich den ursprünglichen Seaworld-Artikel schrieb, war ich (warum auch immer) absolut nicht in Stimmung, dem Tag Rechnung zu tragen. Das hole ich hiermit nach.

Der 1. Mai war unser letzter Tag in San Diego; am nächsten Morgen würde es zurück nach Los Angeles gehen, um das Wohnmobil zurückzugeben und noch das letzte Wochenende mit Helga und Roland zu verbringen. Als passender Abschluss für unsere Reise haben wir den Tag mit einem Ausflug nach Sea World und einem gemeinsamen Abendessen in San Diegos Old Town begangen.

Katrin und ich waren schon auf unser Hochzeitsreise 1998 in Seaworld; damals wie heute eine grandiose Erfahrung. Seaworld ist eine bunte Mischung aus Freizeitpark und lehrreichem Aquarium. Es gibt eine ganze Reihe von Shows mit Delphinen, Seelöwen und natürlich Shamu, dem Killerwal. Die sind alle – wie in Amerika nicht anders zu erwarten – perfekt choreografiert und enorm unterhaltsam.

Daneben gibt es aber auch eine Reihe von Aquarien und die Pinguin-Antarktiswelt, die jedem Zoo zur Ehre gereichen würden. Das Hai-Bild habe ich aus einem Unterwasser-Tunnel gemacht, der mitten durch das riesige Aquarium führt und spektakuläre Ansichten bietet.

Der Höhepunkt jedes Seaworld-Besuchs ist jedoch die Show der Killerwale mit dem Star Shamu. Das Drumherum ist ein wenig bombastisch-gefühlsduselig, aber was Shamu zeigt, ist wirklich atemberaubend. Auf einem der Bilder sieht man auch sehr schön, wie er die Soak-Zone mit Frischwasser versorgt und ahnt auch, warum diese Teile des Auditoriums so heissen.

Und da es unter der Woche war, hatten wir garkeine Probleme, Sitzplätze zu bekommen.

Nach dem Besuch in Seaworld waren wir in der Altstadt von San Diego. Ich übrigens pitschnass, denn Greg hatte es sich nicht nehmen lassen, Christoph und mich per Wasserkanone nasszuspritzen, als wir zum Abschluss des Parkbesuches noch einmal in der Wildwasserbahn waren. So war ich komplett durchnässt und froh über die Expeditionshose von Globetrotter, die schnell trocknete – im Gegensatz zu der baumwollenen Oberbekleidung, die an mir hing wie ein nasser Sack.
Carol und Greg waren die letzte Woche fantastische (und tapfere) Gastgeber; wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
Hurra! Nach nicht mal einem Monat sind die Bilder der Auflaufkinder vom Spiel HSV – Hoffenheim online.



Da wir nun in Kalifornien sind und Anaheim nur müde 70 Meilen von Carlsbad entfernt ist, haben wir natürlich die Gelegenheit genutzt und sind in die Mutter aller Vergnügungsparks gefahren: Disneyland.

Am spektakulärsten war der Effekt „Mehr sein als scheinen“ bei „Indiana Jones Adventure: Temple of the Forbidden Eye“. Von aussen sah man nur den Eingang eines Tempels und kaum ging man hinein, durchlief man ein wahres Labyrinth von Gängen in Indiana-Jones-Deco, bis man zum Einsteigepunkt kam (übrigens auch ein toller Weg, die Warteschlangen zu kaschieren).















